Skimming-Attacken auf EC-Karten verunsichern Verbraucher
Wie beurteilt die Bevölkerung die Gefahr am Geldautomaten?
Der negative Trend hält an: Skimming-Attacken auf Geldautomaten nehmen weiter zu. Zwar können sich Verbraucher zu einem gewissen Grad durch umsichtiges Verhalten beim Abheben von Geld schützen. Doch die gewieften und in der Regel äußerst unauffälligen Manipulationen sind oft schwer zu entdecken. Produkt + Markt hat Anfang der Kalenderwoche 22 im Rahmen einer bundesweiten Befragung n = 1.007 Personen repräsentativ nach ihrer Meinung zur Sicherheit von Geldautomaten befragt.
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Die Ergebnisse zeigen: Die Verunsicherung in der Bevölkerung ist groß. Zwar sehen die meisten die konkrete Gefahr, persönlich Opfer einer Skimming-Attacke zu werden, als gering an. Dennoch: Die Mehrheit (59%) berichtet, dass bei Ihnen ein ungutes Gefühl mitschwingt. Nur rund jeder Vierte empfindet Abhebungen am Geldautomaten als sehr sicher. Fast 15% machen sich ernsthafte Sorgen um die Sicherheit, wenn sie Geld am Automaten abheben. Es verwundert daher nicht, dass Bankkunden wieder öfter Geld beim Bankmitarbeiter am Schalter bzw. an der Kasse abheben. Besonders ausgeprägt ist dieses Verhalten bei älteren Personen und solchen mit geringen Einkommen: Diese geben in der repräsentativen Erhebung von Produkt + Markt zu rund 40% an, wieder vermehrt den Schalter aufzusuchen.
Einen möglichen Ausweg aus der Situation böte ein Umstieg auf ein technisch sichereres System, das Skimming-Attacken von vorneherein praktisch unmöglich macht, etwa durch Abschaffung des Magnetstreifens auf EC- und Kreditkarten. Hinsichtlich der Verantwortlichkeit für die Sicherheit an Automaten scheiden sich die Geister: Jeder Zweite ist der Meinung, die Banken und Sparkassen täten noch zu wenig für Sicherheit an den Geldautomaten. Ebenso viele würden sogar einen Wechsel zu einer anderen Bank in Erwägung ziehen, wenn diese ein wirklich sicheres System anböte.
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