Die Fußball WM:
ein internationales Großereignis, das geschlechterübergreifend Fans findet

Im Rahmen des P+M Online-Busses (= Mehrthemenbefragung) im Juli 2010 bei
n = 1000 Konsumenten (repräsentativ verteilt über Geschlecht, Alter und Herkunft) blicken wir zurück auf die Fußball WM: Spanien ist neuer Fußballweltmeister. 

Aber wie groß war nun das Interesse an den Spielen? Hat uns die WM auch das Austragungsland Südafrika näher gebracht?

An der Befragung teilgenommen haben 510 Männer und 490 Frauen.

Das allgemeine Interesse an der Fußball WM der Männer 2010 in Südafrika war groß. Rund 50% der Befragten haben mindestens 10 Spiele gesehen. Gerade die Spiele der deutschen Nationalmannschaft und das Finale wurden intensiv verfolgt. So haben ungefähr zwei Drittel der Befragten fast alle Deutschland-Spiele gesehen und die Hälfte aller Befragten das Finale. Aber nicht nur ein Großteil der Männer, sondern auch viele Frauen verfolgten das WM-Geschehen: Rund 40% der Frauen haben mindestens 10 WM-Spiele gesehen. 

Neben dem Fußballsport stand aber auch das Austragungsland Südafrika im Mittelpunkt vieler Fernsehbeiträge. Dabei konnte der Zuschauer das Land, die Kultur und die Bevölkerung kennenlernen.

Gut 60% der Befragten interessierten sich für Berichte und Sendungen über Südafrika. 5 von 10 haben Neues über das Land, seine Bewohner und deren Kultur erfahren können. Rund 100 der 1000 Befragten gaben an, bereits mit dem Land so vertraut zu sein, dass kaum Neues für sie dabei war.
Die Fußball WM hat auch das Austragungsland den WM-Interessierten näher gebracht. 

Rund 60% können sich vorstellen, irgendwann einmal Urlaub in Südafrika (unabhängig von den persönlichen finanziellen Möglichkeiten) zu machen.

Zusammengefasst zeigt der Rückblick auf die Fußball WM, dass dieses Großereignis sehr viele Anhänger und Begeisterte gefunden hat. Auch die Mehrheit der Frauen verfolgte die Spiele. 

Die Fußball WM weckt aber nicht nur sportliches Interesse, sondern auch das Interesse für das Austragungsland. 

Das Fazit: Fußball verbindet nicht nur die Geschlechter, sondern auch Kultur und Mensch.



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