Gute Stimmung in der Landwirtschaft setzt sich fort
Neues Konjunkturbarometer bestätigt positiven Grundton.Das wirtschaftliche Klima in der deutschen Landwirtschaft hat sich auf hohem Niveau noch einmal leicht verbessert. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Erhebung des Konjunkturbarometers Agrar im März/April 2007. Der Index, der sich aus der Einschätzung der aktuellen und der zukünftigen wirtschaftlichen Lage der Landwirte zusammensetzt, steigt im Vergleich zum Dezember 2006 geringfügig von 26,6 auf 27,3 Punkte an.
Die Bewertung der aktuellen wirtschaftlichen Situation insgesamt fällt im Vergleich zum Dezember 2006 etwas schwächer aus. Insbesondere Veredlungsbetriebe schätzen ihre wirtschaftliche Situation wesentlich ungünstiger ein als noch im Vorquartal. Hingegen setzt sich der positive Trend bei den Ackerbau- und Futterbaubetrieben fort. Das bislang vorherrschende Nord-Süd-Stimmungsgefälle ist in der Folge kaum noch wahrnehmbar.
Die Beurteilung der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung in den kommenden zwei bis drei Jahren fällt besser aus als vor drei Monaten. Der Pessimismus ist weiter auf dem Rückzug: Schätzten zum Jahreswechsel 2006 noch 18 Prozent der Befragten die künftige Entwicklung schlechter ein, so waren dies aktuell noch 15 Prozent. Insbesondere Betriebe mit Milchvieh- und Rinderhaltung rechnen langfristig mit einer positiveren wirtschaftlichen Entwicklung als bisher.
Die zuletzt recht hohe Investitionsneigung der Landwirte scheint sich etwas zu verlagern von Wirtschaftsgebäuden hin zu Maschinen und Geräten, bei insgesamt annähernd gleich bleibendem Gesamtvolumen der beabsichtigten Investitionen.
Das Konjunktur- und Investitionsbarometer Agrar wird im Auftrag des Deutschen Bauernverbandes (DBV), der Landwirtschaftlichen Rentenbank, des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und des Bundesverbandes der Lohnunternehmen vierteljährlich erhoben.
Im März/April 2007 befragte Produkt + Markt dazu in einer repräsentativen Befragung rund 1.000 Landwirte und Lohnunternehmer zu ihrer wirtschaftlichen Lage und ihren Investitionsabsichten.
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