Verbraucher zweifeln an Einhaltung der Nachhaltigkeitsversprechen von Kaffeeherstellern

Ein umweltbewusster und klimafreundlicher Lebensstil rückt nicht zuletzt bedingt durch jüngste Umweltkatastrophen immer mehr in den Fokus des Interesses der Konsumenten und damit auch der Industrie. 

Dieses Interesse beginnt schon morgens beim Frühstück. So hält z.B. immer mehr fair gehandelter Kaffee Einzug in die Haushalte, und große Kaffeeanbieter wie Tchibo, Eduscho, Melitta, Nescafé und Darboven bieten z.B. Fairtrade- oder Bio-Kaffee an und versprechen einen partnerschaftlichen Umgang mit den Kaffeebauern.
Aber sind die Nachhaltigkeitsbemühungen der Industrie aus Konsumentensicht auch glaubwürdig? 

Im Rahmen des Produkt + Markt CATI-Omnibusses wurden deutschlandweit 540 Personen ab 15 Jahren gefragt, inwiefern sie den Nachhaltigkeitsversprechen der großen Kaffeemarken Glauben schenken. 

Nicht einmal jeder fünfte Befragte ist sich sicher, dass die Nachhaltigkeitsversprechen von Tchibo, Eduscho, Melitta und Co. eingehalten werden. Im Gegenteil: Rund vier von zehn Befragten sind der Meinung, dass Aspekte wie fairer Umgang mit den Kaffeebauern und umweltfreundliche Produktion trotz des Nachhaltigkeitsversprechens nicht eingehalten werden.



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