Patient Profiler 2009 - Fokus Diabetes
Nach Betrachtung der Gruppe der chronisch Kranken im Rahmen des Patient Profiler konnte das Team von Produkt + Markt-Healthcare schon im letzten Jahr wichtige Ansatzpunkte für die Kommunikation mit der Zielgruppe „Patient“ aufdecken.Zwei Ergebnisse der Studie waren:
Die „informierten Patienten“ differenzieren sich aus: Der „mündige Patient“ lässt sich heute nicht mehr ausschließlich durch ein ausgeprägtes Informationsbedürfnis beschreiben, vielmehr ist die Suche nach Informationen entweder durch eine Kosten- oder eine Markenorientierung getriggert. Es reicht daher nicht mehr aus, ein generelles Informationsbedürfnis zu befriedigen, vielmehr müssen die Informationen wie in anderen Zielgruppen auch auf die verschiedenen Segmente zugeschnitten werden.
Und: Der Fokus von DTP-Maßnahmen muss über die Versorgung mit allgemeinen Informationen hinaus sehr viel stärker auf die jeweiligen Erfahrungen, Wissensstand und Bedürfnisse des Patienten gelegt werden („medical education“). Insbesondere geht es um die Stärkung des „Involvements“ des Patienten. Die Gegenüberstellung der „chronischen Volkskrankheiten“ mit der Indikation Multiple Sklerose belegt, dass es durch die Hersteller gelingen kann, das „Involvement“ der Patienten zu stärken, um längerfristige Bindungen zum Medikament aufzubauen.
Eine Auswahl der Topline Results des Patient Profiler steht zum Download zur Verfügung.
Patient Profiler meets TrendCafé
Mit dem Ziel, die Dimensionen der quantitativen Segmentierung zu überprüfen, wurde bereits 2008 eine qualitative Zusatzbefragung bei Patienten der Indikation Diabetes durchgeführt. Ergebnis: Durch die Markerfragen des Patient Profiler lassen sich trennscharfe Patiententypen identifizieren. Darüber hinaus konnten viele Charakterzüge der Segmente aufgedeckt werden, die die vier Patiententypen noch greifbarer machen und bereits erste Ansätze für „Direct-to-Patient“ Maßnahmen liefern.
Im Frühling 2009 wird Produkt + Markt Healthcare ein TrendCafé zur Entwicklung von Service-Leistungen für Diabetiker durchführen. Das Besondere an diesem Instrument: Die Teilnehmer sind Kreative, die von einem „Host“ frei zu dem Workshop eingeladen werden – unabhängig von der Indikation Diabetes. In Wohnzimmer-Atmosphäre werden dann mit Hilfe von dynamischen Kreativ-Methoden aus unabhängigen Blickwinkel neue Ideen gewonnen, aus denen später Ansätze der Patientenansprache mit hohem Kundenbindungspotenzial entwickelt werden. Zur Überprüfung der Ideen auf Umsetzbarkeit werden diese zusätzlich in einem Kreativ-Workshop mit Betroffenen, Ärzten und Angehörigen evaluiert.
Sie dürfen gespannt sein!
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