Ethnographie

Den Alltag sehen, wie Ihre Zielgruppe ihn erlebt


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Die Herausforderung
Viele Entscheidungen entstehen im Alltag. Routiniert. Unbewusst. Oft an Stellen, über die Menschen kaum sprechen können. Wo klassische Befragungen an Grenzen stoßen, fehlt der Blick auf das echte Leben. Wie verstehen Sie Routinen, Abkürzungen, Frustpunkte und Wünsche Ihrer Zielgruppen so, dass Produkte, Services und Kommunikation präzise ansetzen können?
So funktioniert es
Ethnographie bedeutet, mitten im Alltag der Konsumenten zu sein. Forschende begleiten ein bis mehrere Tage und beobachten Routinen, Handlungen und Nutzungssituationen im Detail. Neben der Beobachtung führen sie Interviews, in denen sie Handlungen hinterfragen und Beweggründe klären. So werden unbewusste Muster sichtbar, die in klassischen Gesprächen kaum auftauchen. Man erkennt die Logik hinter automatisierten Verhaltensweisen und versteht, was Entscheidungen im Alltag prägt.

Bei der mobilen Ethnographie entsteht dieser Blick auf den Alltag anders. Die Teilnehmenden dokumentieren ihre Welt selbst. Sie filmen, fotografieren und kommentieren Situationen, in denen sie Produkte nutzen oder Entscheidungen treffen. Die Aufnahmen werden anschließend mit Interviews zu Einstellungen, Gewohnheiten und Nutzungskontexten verbunden. Die visuellen Eindrücke ergänzen die verbalen Aussagen und machen Zusammenhänge klarer. So entsteht ein authentisches, alltagsnahes Bild, das zeigt, wie Menschen Produkte wirklich verwenden und erleben.
Fundiert
Ethnographie basiert auf anthropologischen Prinzipien. Man erlebt Zielgruppen dort, wo Verhalten entsteht. Man beobachtet Praktiken und Muster, die sich der Selbstauskunft entziehen. Die Methode macht implizite Motive, Alltagslogiken und Barrieren sichtbar. Sie zeigt, was ein Produkt leisten muss und welche Rolle es im Alltag tatsächlich spielt. Mobile Ethnography verbindet diese klassische Herangehensweise mit digitaler Dokumentation und schafft so ein breites, holistisches Verständnis von Nutzung, Motivation und Umgebung.

Ihr Plus


  1. Näher an der Zielgruppe
    Sie erhalten unmittelbare Einblicke in Routinen, Interaktionen und Lebenswelten. Direkt. Authentisch. Nah.
     
  2. Motive erkennen, die sonst verborgen bleiben
    Die Methode deckt implizite Bedürfnisse, unbewusste Barrieren und intuitive Entscheidungen auf.
     
  3. Alltag als Datenquelle nutzen
    Fotos, Videos und verbale Eindrücke machen Muster sichtbar, die in Befragungen unscharf bleiben.
     
  4. Kleine Beobachtungen als Sprungbrett für Innovation
    Mikrodetails und beiläufige Bemerkungen liefern präzise Ansatzpunkte für Verbesserungen und neue Ideen.
     
  5. Customer Journeys klarer verstehen
    Moments of Truth, Produktnutzung und Kontextfaktoren werden bildhaft dokumentiert und nachvollziehbar.

Das sagen Profis & Probanden


"Einfach überwältigend, wie tief und wie detailliert wir das Emotionsprofil unserer Marken ergründen konnten."
(A. Musterfrau - Marketingmanager bei XYZ AG)

"Das war mal eine ganz andere, sehr interessante Weise einer Umfrage. Gefällt mir!"
(Probandin einer Studie zu OTC-Marken)


Einsatzgebiete
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