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Affinity Mapping

User Insights strukturieren und analysieren



Es ist gar nicht so einfach, die relevanten Erkenntnisse aus der Empathie Phase herauszufiltern. Affinity Mapping ist ein Prozess des Sortierens und Visualisierens von Informationen. Ziel ist es, verborgene Muster hinter den Aussagen und dem Verhalten der User zu entdecken. Affinity Mapping ist sehr gut als Einstieg in die Analyse der Empathy Interviews geeignet.

Diese drei Vorteile hat die Methode für Euer Team: 
  • Wissen und Bauchgefühl 
    Das gesamte Team taucht intensiv in die Ergebnisse der Interviews und Beobachtungen ein und erhält so viele Informationen, aber auch ein Bauchgefühl, für die User.   
  • Perspektivwechsel 
    Einzelne Nennungen und Beobachtungen werden zu Clustern und Netzwerken verbunden und im Verlauf der Übung immer wieder umstrukturiert. Mit Hilfe erfahrener Coaches kann das Team so die eigenen Denkstrukturen ausblenden und sich ganz auf die User-Perspektive einlassen.  
  • Flexibilität 
    Wenn Ihr bereits viel über ein Thema wisst und Euch die User-Kategorien hinlänglich bekannt sind, könnt Ihr das Affinity Mapping anpassen und deduktiv vorgehen. Hierbei stellt Ihr die Kategorien bereits vor der Analyse auf und extrahiert dann passende Aussagen und Beobachtungen aus den Daten. Diese Vorgehensweise ist sinnvoll, wenn Ihr in einzelne Kategorien tiefer eintauchen wollt und diese gezielt aus User-Sicht betrachten möchtet, oder aber als Plausibilitäts-Check, um zu eruieren, ob Eure vorher getroffenen Annahmen stimmen.  

Unser Tipp: Die Strukturierung und Analyse der Insights ist anspruchsvoll. Als Team müsst Ihr in dieser Phase regelmäßig reflektieren, welchen Bias Eure eigenen Denkstrukturen auf das Ergebnis haben. Wir empfehlen Euch, in dieser Phase unbedingt externes Coaching zu nutzen.   

 
 

Und so funktioniert's:

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