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KIRA | RESEARCH AI
"KI ist nicht nur eine Ergänzung, sondern eine wesentliche Komponente für die Zukunft"

Welche Rolle spielt KI bei Produkt + Markt? Wie wird sie eingesetzt? Christoph Fritsch und Charlotte Stöckmann über die KI-Plattform KIRA.


Veröffentlicht auf Marktforschung.de am 17. Mai 2024
 

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Für welche Aufgaben/in welchen Arbeitsbereichen bedient sich Produkt + Markt Künstlicher Intelligenz?


Christoph Fritsch: 
Künstliche Intelligenz ist gerade dabei, sich als vielseitiges Werkzeug in verschiedenen Arbeitsbereichen zu etablieren. Wir trauen ihr zu, dass sie in der Branche zahlreiche Möglichkeiten eröffnet und verschiedene Aufgaben in der gesamten Prozesskette maßgeblich umgestalten wird. Wir glauben fest daran, dass KI nicht nur eine Ergänzung, sondern eine wesentliche Komponente für die Zukunft der Marktforschung ist und sind entschlossen, innovative Wege zu finden, um sie in unseren Arbeitsbereichen effektiv einzusetzen. Ganz wichtig ist, genau hinzusehen, wo und wie KI Nutzen stiften kann. Bei Produkt + Markt erkennen wir Chancen auf verschiedenen Ebenen.

Charlotte Stöckmann: 
Zum einen sehen wir Prozesse, die durch KI effizienter erledigt werden können. Zum anderen erkennen wir Prozesse, bei denen KI eine höhere Qualität liefern kann als herkömmliche Methoden.

Und zum dritten identifizieren wir auch Möglichkeiten, die bislang ohne KI gar nicht möglich gewesen wären und die echte Innovationen darstellen. In allen drei Aspekten profitieren wir bereits von KI, insbesondere aber im letztgenannten haben wir eine – unseres Erachtens wegweisende – Entwicklung vorangetrieben: KIRA – unsere Research AI. KIRA ist eine KI-Plattform, die wir speziell für die Anforderungen der Marktforschung entwickelt haben.


Was macht KIRA? Welche Ergebnisse liefert sie?


Charlotte Stöckmann: 
Mit KIRA bieten wir den Rezipienten von Marktforschungsergebnissen eine völlig neue Art, mit diesen zu interagieren. Wir wissen: Bei vielen unserer Auftraggeber ist eine Fülle an umfangreichen und differenzierten Marktforschungsinformationen vorhanden – sowohl qualitativer als auch quantitativer Art. Wir sehen, dass es innerhalb marktforschender Unternehmen eine große Anzahl unterschiedlicher Stakeholder gibt, die auf Marktforschungsergebnisse zugreifen wollen. Diese Stakeholder präferieren eine klare, strukturierte und leicht verständliche Bereitstellung der Daten. Das hat uns zu einer visionären Produktlösung motiviert.

Christoph Fritsch: 
Unsere Vision ist eine neue, spielerische Art und Weise, Forschungsergebnisse zu kommunizieren und zu nutzen mittels KI-Technologie, die den Zugriff auf Informationen auf ein neues Level hebt.

Ein lebendiger Austausch über Findings und Insights – quasi wie von Mensch zu Mensch.


KIRA transformiert komplexe Daten in zugängliche, interaktive Erlebnisse, die es den Nutzern ermöglichen, sich tiefer mit den Ergebnissen auseinanderzusetzen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Durch die Nutzung von KI bringen wir nicht nur Effizienz in den Prozess, sondern auch eine menschenzentrierte Dimension, die den Informationsaustausch bereichert.

 

Wie müssen wir uns das vorstellen? Welche bisherigen Prozesse können durch KIRA effizienter erledigt werden?


Christoph Fritsch: 
Es geht um den Prozess, wie Erkenntnisse aus einer Studie ihre Adressaten finden. Mit wenigen Worten „Von Daten zu Dialogen“. Das ist unsere Vision. Jeder kennt inzwischen Large Language Models (LLMs) – Sie stellen eine Frage und erhalten eine Antwort. Der Clou: wir garantieren, dass KIRA nur die Erkenntnisse für ihre Antworten nutzt, die im Rahmen der zugrundeliegende Marktforschungsstudie erhoben worden sind. Zusätzlich haben wir uns noch ein paar wirklich smarte Features ausgedacht.

Charlotte Stöckmann: 
KIRA steht für Knowledge-based Interactive Research AI. KIRA arbeitet als geschlossenes System, das ausschließlich auf qualitätsgesicherten Forschungsdaten basiert, um präzise und zuverlässige Ergebnisse zu liefern. Bei KIRA sind Daten sicher, der Umgang mit kundenspezifischen Studiendaten erfolgt streng kontrolliert. Die KI lernt nicht aus den Studiendaten – und somit auch niemand anderes außer den Auftraggebern. Mit KIRA wird der Zugriff auf die gewonnenen Informationen interaktiv und smart und gleichzeitig inspirierend und sicher.     
 

Was machen Sie bei KI anders als andere Mafo-Unternehmen?


Charlotte Stöckmann: 
Wir haben das Glück, fähige und hochmotivierte Köpfe in unseren Reihen zu haben, die keine Angst vor den Herausforderungen der KI haben, sondern vielmehr riesige Chancen darin erkennen.

Wir haben ein hausinternes KI-Forum geschaffen, das es unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglicht, das gesamte Feld der KI-Forschung wie eine Art Spielwiese zu betrachten. Durch diese offene Herangehensweise können wir immer wieder neue Ideen generieren, die wir dann prüfen und gegebenenfalls vorantreiben.


Christoph Fritsch: 
Wir sind uns unserer Möglichkeiten aber auch sehr bewusst. Bei Produkt + Markt erkennen wir, dass echte Innovation oft aus der Zusammenarbeit entsteht. Deshalb sind wir weltweit auf die Suche nach Partnern gegangen, die spezifisches Know-how und die erforderliche Agilität mitbringen, um Prozesse neu zu denken. Und ein Aspekt ist auch unser Standortvorteil Osnabrück. Hier können wir tatsächlich vom sich bildenden KI-Cluster profitieren, bestehend aus der Universität, der Hochschule, dem Coppenrath Innovation Center (CIC) und aufstrebenden Start-ups, die zusammen ein eigenes KI-Ökosystem bilden mit einem breiten Spektrum an Ressourcen, Talenten und Ideen.
 

Welche weiteren „Innovationen“ hat Ihr Unternehmen geplant?

Charlotte Stöckmann: 
Schon vor geraumer Zeit haben wir QUA|LYTIS entwickelt. Unser KI-Tool für die Durchführung, Transkription und Live-Vercodung von qualitativen Interviews, optimal für agile Projekte. Wir haben VAL|LERY unsere validierte Bilderdatenbank und PIC|MOTION, ein Tool, um Emotionen zu messen. All diese Tools werden erfolgreich eingesetzt und weiterentwickelt. Hinsichtlich KI haben wir intern weitere Projekte, die unsere Kunden gar nicht sehen, aber mit denen wir unsere Prozesse noch effizienter und qualitätsorientierter gestalten wollen.

Christoph Fritsch: 
Aber auch in KIRA steckt unseres Erachtens enormes Potenzial. Bereits jetzt ist KIRA|yourSurvey für ausgewählte Pilot-Kunden verfügbar, um Qual-Ergebnisse zu verarbeiten. Die Version für Quant-Ergebnisse wollen wir im Spätsommer präsentieren. Der nächste logische Schritt ist, mehrere Studien zum selben Themenbereich in KIRA|yourContent zu bündeln, beispielsweise unternehmensweit alle Studien zum Thema Brand Research oder Customer Experience, oder auch alle Erkenntnisse zu einer bestimmten Indikation. Und auf unserer Roadmap befindet sich ein weiteres konkretes Produkt: KIRA|yourPersona – quasi der digitale Zwilling einer Zielgruppe.
 
Charlotte Stöckmann
ist Psychologin M. Sc. und studierte an der Universität Münster mit dem Schwerpunkt Klinische Psychologie und Experimentelle Psychopathologie. Bereits während ihres Studiums entwickelte sie das Bestreben, das Denken und Verhalten von Menschen zu verstehen und zu erforschen. In der Healthcare-Abteilung bei Produkt + Markt geht sie als Research Consultant Themen aus dem Gesundheitssektor mit quantitativen sowie qualitativen Methoden auf den Grund, wobei sie sich besonders für die Entwicklung und Anwendung neuer Methoden und Herangehensweisen interessiert.
Christoph Fritsch,
Senior Research Consultant bei Produkt + Markt, betreut insbesondere Unternehmen aus dem B2B-Sektor und der Dienstleistungsbranche.

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