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Nicht nur das Klima kippt:

Wahrgenommene Bedrohungslage spaltet die Bevölkerungen der Nationen


Die globale Erwärmung wird weltweit als ernsthaftes Problem für die Menschheit wahrgenommen. Abgefragt auf einer vierstufigen Skala sind besonders die Einwohner von Vietnam (TTB 95 Prozent) und von Indien, Mexiko sowie Thailand (jeweils 93 Prozent) besorgt wegen des Klimawandels. Deutschland liegt mit 81 Prozent im Mittelfeld, am wenigsten Sorgen machen sich US-Amerikaner (71 Prozent) und Polen (70 Prozent).
 
Und die Bedrohung nimmt kontinuierlich zu. Im Vergleich zu den Vorjahren steigen die Anteile derer, die angeben, dass es bereits zu spät sei, um noch etwas gegen die globale Erwärmung tun zu können. Weltweit stimmten im Jahr 45 Prozent dieser düsteren Aussage zu, 2021 waren es 43 Prozent und 2020 noch 40 Prozent. Auch in Deutschland zeichnen die Zustimmungsraten von 31 Prozent in 2020 über 37 Prozent im Folgejahr bis hin zu 48 Prozent in 2022 eine negative Trendlinie.

Dies sind Erkenntnisse aus der WIN World Survey (WWS 2022), die im Jahresturnus die Ansichten und Überzeugungen von Bürgern aus 36 Ländern der Welt untersucht. Für die aktuelle Studie wurden 29.739 Personen befragt. Detailliertere sowie weitere Ergebnisse finden Sie in der offiziellen Pressemitteilung auf www.winmr.com.

WIN International ist der weltweit führende Verband von Markt- und Meinungsforschungs-Instituten. Als exklusives deutsches WIN-Mitglied führte Produkt + Markt die Studie in Deutschland im November 2022 durch.